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| Naturschutzverbände gehen gegen Lacoma-Beschluß
vor Gericht
Potsdam/Cottbus/18.12.2006: Gegen den ergangenen Planfeststellungsbeschluß
zur Zerstörung Lacomaer Teiche bei Cottbus werden die Naturschutzverbände
Klage beim Verwaltungsgericht Cottbus “Wir fordern Vattenfall auf, keine zerstörerischen Tatsachen zu schaffen, bevor das Gericht über deren Rechtmäßigkeit entscheidet.³ Sagt René Schuster von der GRÜNEN LIGA Brandenburg. Die Klage der GRÜNE LIGA wird von NABU, BUND, ROBIN WOOD und den Naturfreunden Brandenburg unterstützt. “Die Abbaggerung der Teichlandschaft ist für das Allgemeinwohl nicht erforderlich³ sagt Burkhard Voß Landesvorsitzender des BUND Brandenburg. “Im Gegenteil: die Klimaschutzinteressen aller Bürger erfordern eine geringere Auslastung des Kraftwerkes Jänschwalde sogar.³ Die Abbaggerung der Teiche durch den Braunkohlentagebau Cottbus-Nord sichert nicht ansatzweise die behauptete Zahl von Arbeitsplätzen, die geplanten Kompensationsmaßnahmen können den drohenden Verlust für den Naturschutz und die Cottbuser Bürger nicht ersetzen. Die Verbände stützen sich bei Ihrer Ablehnung des Beschlusses weiterhin auf die aktuelle Rechtssprechung des Europäischen Gerichtshofes, nach der die Zerstörung von FFH-Gebieten vor ihrer Eintragung in die europaweite Schutzgebietsliste nicht zulässig ist. Die einzelnen Aspekte der Klagebegründung werden nach deren Einreichung
bei Gericht ausführlich veröffentlicht. Unklar ist, wie das
Landesbergamt die zehnseitige Stellungnahme der Naturschutzverbände
vom vergangenen Donnerstag bereits gründlich ausgewertet haben soll.
Diese ist bereits im Internet |
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