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Von Pumpen und Sägen – Fangt den großen Unbekannten von Lacoma! Kommentar aus blicklicht, Mai (!!) 2007 Während auf bundespolitischer Ebene Profis engagiert werden, herrschen draußen in der Natur noch die Methoden der Provinzmafia vor. So stand am 2.Januar zu Wochenbeginn in Zeitung, dass Unbekannte Grundwasserpumpen des Tagebaus sabotiert hätten. Das Einschlagen von Meßanzeigen in der Silvesternacht hatte noch während des Feiertages alle Zeitungen, Radio- und Fernsehstationen erreicht. Dass die Pumpen funktionstüchtig blieben, lediglich die Meßgeräte nicht mehr erfaßten, wieviel eigentlich gepumpt wird, muß ein großes Glück für das Bergbauunternehmen gewesen sein. Drei Tage später, am 4.Januar (ein Donnerstag) rasierten die Kettensägen widerrechtlich 800 m des Hammergrabens. Rein zufällig waren Tagebaugegner zu diesem Zeitpunkt im Kopf manchen Zeitungslesers als Chaoten und Saboteure abgespeichert. Als dann für den 1.März (ein Donnerstag) die Weiterführung der Landschaftszerstörung geplant war, erschien ganz plötzlich und unerwartet zum Wochenbeginn eine Zeitungsmeldung, dass es eine Sabotageakt im Bereich der Dichtwandbaustelle gegeben habe. Das Verwaltungsgericht entschied am Mittwoch allerdings trotzdem anders, so dass es gar keine Arbeiten und keine protestierenden Chaoten und Saboteure gab. Kurz vor Ostern plante Vattenfall, den Alten Teich in Lacoma abzulassen. Naturschutzfachleute übten heftige Kritik an dem Vorhaben, dass z.B. während der Brutzeit der Rohrdommeln einen der wenigen bereits gefüllten Teiche betreffen sollte. Doch wie gerufen konnte die Lausitzer Rundschau ein paar Tage vor dem geplanten Ablassen des Teiches vermelden, dass Unbekannte Staubohlen gezogen hatten, um das Teichgebiet durch Wasserentzug zu schädigen. Vattenfall erwäge eine Strafanzeige. Prädikat: Daumen runter, weil unkreativ! Der Lacoma e.V. erwägt inzwischen, für Hinweise, die zur Ergreifung des großen Unbekannten führen, eine Belohnung auszusetzen. (RS) |
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